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Mit einer eindeutigen chinesischen Diagnose kann Ihnen Ihr TCM-Arzt eine genau auf Sie abgestimmte Rezeptur aus verschiedenen chinesischen Arzneimitteln zusammenstellen. Meistens geht man dabei von einer klassischen Rezeptur aus, welche dann individuell an Sie angepasst wird. Die Hauptbestandteile solch einer chinesischen Rezeptur sind verschiedenste Wurzeln. Es werden aber auch die Blätter, Früchte und die Rinde von Heilpflanzen verwendet.
Dekokt, Granulat oder Tabletten
Eine wichtige Frage bei der chinesischen Kräutertherapie in Salzburg betrifft die Darreichungsform der chinesischen Heilpflanzen. Ursprünglich hat sich jeder Patient die einzelnen Heilkräuter besorgt und sie dann täglich nach Vorgabe des TCM-Arztes in Form eines Tees zubereitet. Heute wird diese Aufgabe meistens von einer Apotheke übernommen. Ihr Arzt stellt Ihnen das für Sie passende Rezept aus und die Apotheke übernimmt die Herstellung des chinesischen Tees.
Dekokt
Der wässrige Auszug (Tee) nennt sich Dekokt. Der Vorteil an einem Dekokt ist, dass man ihn direkt – meist morgens und abends – trinken kann. Der Nachteil liegt darin, dass der Dekokt im Kühlschrank in einer Glasflasche aufbewahrt werden muss damit er nicht verdirbt.
Granulat
Eine Alternative dazu ist das chinesische Granulat. Dabei werden die Wirkstoffe der chinesischen Heilpflanzen auf eine Trägersubstanz (das Granulat) aufgedampft. Anschließend werden die verschiedenen Granulate laut dem Rezept von Ihrem Arzt zusammengemischt. Der Vorteil des Granulats ist, dass es nicht Kühlschrank gelagert werden muss und wenig Platz in Anspruch nimmt. Der Nachteil ist, dass Sie es vor dem Verzehr mit sehr heißem Wasser auflösen müssen.
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