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Dr. Laber: Ihr Spezialist für Chinesische Kräutertherapie in Salzburg

Es muss nicht immer die klassische Schulmedizin sein. Die TCM Kräuter helfen gegen individuelle Beschwerden. Dabei kommen unterschiedlichste Bestandteile zum Einsatz.

Einführung in die chinesische Kräutertherapie

Die TCM Kräutertherapie ist neben der Akupunktur die zweite große Behandlungsschiene der Traditionellen Chinesischen Kräutermedizin. Es werden Pflanzenbestandteile wie Wurzeln, Blätter, Blüten und Samen, aber auch tierische Bestandteile wie Horn, Muschelschalen oder Tintenfischpanzer verwendet.

Diese sind komplexe, pharmakologisch hochwirksame Pflanzen, die in Österreich nur von dafür ausgebildeten Ärzten verordnet werden dürfen. Mit Homöopathie hat die TCM wenig gemeinsam.

Vorteile der TCM

TCM und die chinesischen Kräuter behandeln direkt die Ursache, nicht nur die Symptome.

Der Vorteil ist, dass die chinesischen Arzneimittel von einem Grundrezept ausgehen, das individuell auf die Beschwerden der Patienten angepasst werden kann. Meist werden damit chronische, bereits lange andauernde gesundheitliche Beschwerden behandelt.

Die Kräutermischungen müssen meist über einen längeren Zeitraum eingenommen werden und behandeln nicht nur die Symptome der Krankheit, sondern setzen bei der Ursache an.

Chinesische Heilkräuter Darreichungsformen

Im Wesentlichen gibt es drei verschiedene Verabreichungsformen für die TCM Kräuter:
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  • Dekokt: Als Dekokt wird ein Tee bezeichnet. Man kann ihn direkt – meist morgens und abends – trinken und er kann im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • Granulat: Hier werden die Wirkstoffe der chinesischen Kräuter auf eine Trägersubstanz aufgedampft und zusammengemischt. Die Granulate werden in sehr heißem Wasser aufgelöst.
  • Tabletten: Eine weitere Einnahmemöglichkeit ist die Granulattablette. Der Vorteil hiervon ist der relativ neutrale Geschmack. Allerdings muss man sehr viele Tabletten schlucken, um dieselbe Wirkung wie die eines Tees zu generieren.

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Haben chinesische Kräuter Nebenwirkungen?

Bei einer chinesischen Kräutertherapie treten so gut wie keine Nebenwirkungen auf.

Grundsätzlich gibt es keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Schädliche Nebenwirkungen treten bei der Behandlung mit chinesischer Kräuterheilkunde jedoch sehr selten auf, solange die Arzneimitteltherapie von einem spezialisierten und kompetenten Arzt angeordnet und kontrolliert wird.

Was jedoch auftreten kann, sind nützliche Nebenwirkungen wie Schwitzen oder vermehrter Harndrang oder Stuhlgang – Prozesse, die Giftstoffe aus dem Körper ausscheiden.

Die wichtigsten chinesischen Heilkräuter und ihre Wirkung

Es gibt zahlreiche, hochwirksame Heilkräuter, die in der TCM Anwendung finden. Eine kleine Auswahl allgemein bekannter chinesischer Heilkräuter:
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  • Schlangenkürbis: wandelt heißen Schleim um und hilft gegen Bronchitis oder Lungenentzündungen.
  • Färberdistel: blutbewegende Arznei, die die Menstruation fördert oder Herzbeschwerden lindert.
  • Binsenmark: Wirkt feuchtigkeitsausleitend und kühlt Herzhitze wie Schlafstörungen und Aufregung.
  • Rosenknopsen: regulieren das Qi, erleichtern bei Beklemmungen im Brustkorb und normalisiert Menstruationsprobleme
  • Kokospilz: steigert den Harnfluss, befreit und besänftigt den Geist und stärkt die Milz.
  • Gambirzweige mit Dornen: vertreiben inneren Wind und helfen gegen krampfartige Migräne sowie kindliche Fieberkrämpfe
  • Bambusrohrstreifen: helfen gegen heißen Schleim, Schlafstörungen, Unruhe, Depression und Hautexzeme.

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Der Ablauf in der Praxis Dr. Laber

Der Ablauf der Behandlung bei Dr. Laber gestaltet sich folgendermaßen:
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Der erste Schritt der Behandlung ist eine Anamnese zusammen mit der Puls- und Zungendiagnostik.

  • Umfassende Anamnese zusammen mit objektiven Befunden der Puls- und Zungendiagnostik
  • Empfehlung einer Kräuterrezeptur, die durch eine TCM Apotheke individuell hergestellt wird.
  • Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art der Beschwerden – akute Zustände werden meist kürzer, aber intensiver behandelt. Chronische Erkrankungen bedürfen einer längeren Therapie.

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TCM bei Dr. Laber

Dr. Laber beschäftigt sich seit 1998 intensiv mit der chinesischen Arzneimitteltherapie sowie der Akupunktur. Zusätzlich zu seinen laufenden Weiterbildungen in TCM und Akupunktur in Österreich absolvierte er auch Kurse an der „Hubei University of Chinese Medicine“ in Wuhan sowie am „China Ninjing International Acupuncture Training Center“ in Nanjing und vertiefte somit sein Wissen über TCM vor Ort.

Preisgestaltung und Kostenerstattung der GKK

Die Kosten für die Erstbehandlung von ca. 90 Minuten betragen 180€, für Kinder 130€. Weitere Kräuterbehandlungen kosten jeweils 90€, beziehungsweise 90€ für Kinder.
Die Gebietskrankenkasse übernimmt meist einen Teil der Kosten – zwischen 10€ und 40€ pro Behandlung. Zusatzversicherungen übernehmen in der Regel sogar 80-100 Prozent der Kosten.

Sie haben weitere Fragen zur chinesischen Kräutertherapie oder wollen einen Termin vereinbaren? Wir freuen uns auf Sie!

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