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Praxis Dr. Laber: Ihr Spezialist für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in Salzburg

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein historisch gewachsenes Medizinsystem, das Gesundheit als dynamisches Gleichgewicht beschreibt. In meiner Ordination in Salzburg betrachte ich die TCM nicht als Ersatz, sondern als ergänzende Methode zur westlichen Schulmedizin. Ziel ist es, Beschwerden im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beurteilung ganzheitlich zu begleiten; die Verfahren ersetzen keine leitliniengerechte Diagnostik oder Behandlung.

Die 5 Säulen der TCM in der Praxis Dr. Laber

In der chinesischen Medizin werden verschiedene Verfahren kombiniert. Diese können – indikationsabhängig – eingesetzt werden, um regulierende Prozesse zu unterstützen:

  • Akupunktur & Moxibustion: Stimulation definierter Punkte kann regulierend wirken; Anwendung erfolgt nach ärztlicher Abwägung.
  • Chinesische Arzneitherapie: Ärztlich verordnete Rezepturen auf Basis einer individuellen Beurteilung.
  • TCM-Ernährungsberatung (Diätetik): Ernährungsempfehlungen nach TCM-Prinzipien als begleitende Maßnahme.
  • Tuina: Manuelle Techniken zur Unterstützung der Mobilisation (sofern individuell angezeigt).
  • Qi Gong & Lebenspflege: Anleitung zu Bewegungs- und Achtsamkeitsübungen als Selbsthilfe.

Schwerpunkte: Anwendungsbereiche

Schmerztherapie & Bewegungsapparat

Bei chronischen oder funktionellen Schmerzen können komplementärmedizinische Verfahren begleitend eingesetzt werden. Akupunktur kann neurophysiologische Prozesse anstoßen; Effekte und Nutzen sind indikationsabhängig. In ausgewählten Fällen wird die Laserakupunktur als nadelfreie Option erwogen.

Akupunktur bei Migräne & Kopfschmerzen — Behandlungskonzept und Evidenz

Gesundheit von Frauen: Zyklusbeschwerden

Im Rahmen meiner allgemeinmedizinischen Betreuung habe ich gute Erfahrungen mit TCM-Verfahren als begleitende Maßnahmen bei Zyklusbeschwerden gemacht – insbesondere bei Zyklusunregelmäßigkeiten, Amenorrhoe (Ausbleiben der Regelblutung) und Dysmenorrhoe (Schmerzen bei der Regelblutung). Wichtig ist mir dabei: Zunächst wird medizinisch eingeordnet, was dahinterstehen kann; bei Warnzeichen oder unklaren Verläufen ist eine weiterführende Abklärung erforderlich. Die TCM-orientierte Begleitung erfolgt danach individuell und ergänzend.

Unerfüllter Kinderwunsch: Begleitung im integrativen Setting

Beim unerfüllten Kinderwunsch kann eine TCM-orientierte Begleitung für viele Patientinnen eine sinnvolle Ergänzung sein – als strukturierender Rahmen, um Körperregulation, Stresssystem und Alltag besser in Balance zu bringen. In der TCM gibt es das Bild vom „Palast des Kindes“ (Uterus): In der westlichen Medizin wird im Ultraschall unter anderem die Gebärmutterschleimhaut beurteilt – bildlich gesprochen die „Einrichtung“. Aus TCM-Sicht reicht es aber nicht, dass es nur „schön eingerichtet“ ist: Für den Einzug (Nidation/Einnistung) soll es im Palast weder zu kühl sein (TCM-Bild: Kälte im unteren Erwärmer) noch zu eng bzw. „unter Spannung“ stehen (TCM-Bild: Leber-Qi-Stagnation, z. B. durch Stress – im Alltag, aber auch durch den Kinderwunsch selbst). Genau dort setze ich in der Begleitung häufig an: Schlaf, Rhythmus, Stressregulation und – wenn passend – Akupunktur sowie chinesische Arzneitherapie.

Wenn eine spezialisierte Kinderwunschbehandlung (z. B. IVF/ICSI/IUI) erfolgt, kann die Begleitung ergänzend stattfinden. Sie ersetzt keine gynäkologische bzw. reproduktionsmedizinische Standardversorgung; Aussagen zu Erfolgsraten werden nicht getroffen.

Stress, Schlafstörungen & Erschöpfung

Bei Stress- und Schlafproblemen können Akupunktur und weitere TCM-Verfahren als begleitende Maßnahmen eingesetzt werden. Ziel ist eine Unterstützung der Regulation; eine kausale Behandlung oder Prävention im engeren Sinn wird nicht zugesichert.

Allergien & Immunsystem

Bei allergischen Beschwerden wie Heuschnupfen (allergische Rhinitis) können komplementärmedizinische Ansätze begleitend eingesetzt werden. Der Einsatz erfolgt indikationsbezogen und ersetzt keine schulmedizinische Abklärung oder Therapie.


Diagnostik: Der Weg zu Ihrem Therapieplan

Jede Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Erstanamnese. Neben aktuellen Beschwerden werden relevante medizinische und lebensstilbezogene Faktoren berücksichtigt. Bei Bedarf erfolgt eine schulmedizinische Abklärung.

Zungen- und Pulsdiagnose: Diese Instrumente werden als Orientierung innerhalb der TCM verwendet und dienen der therapeutischen Einordnung; sie ersetzen keine schulmedizinische Diagnosestellung.

Wissenschaft & Evidenz

Für einzelne Anwendungsbereiche der Akupunktur liegen klinische Studien vor (z. B. GERAC-Studien bei bestimmten Schmerzindikationen). Die Evidenzlage ist heterogen und abhängig von Indikation und Studiendesign. Als Referent der Österreichischen Gesellschaft für kontrollierte Akupunktur (OGKA) ist mir eine evidenzbewusste, ärztlich verantwortete Anwendung wichtig.

Weitere Informationen finden Sie in der Studiendatenbank der OGKA.

Medizinisch geprüft von Dr. med. Philipp Laber, Facharzt für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung.